Die Gesellschaft wurde am 29. Maj 1967 dem 50-jährigen
Geburtstag des Präsidenten John F. Kennedy in der
alten Reiterschule
zu Toreby nach einem Gedächtnis-Gottesdienst in der
Toreby Kirche gegründet. Der Stifter ist Pastor Svend Aage
Nielsen, Toreby. Zweck der Gesellschaft ist:
Die Eingebung und Lebensanschauung der beiden Brüder
John F. und Robert F. Kennedy wahrzunehmen, damit ihre guten
Worte in gute Handlungen verwirklicht werden können.
Die Gesellschaft ist überparteilich und unabhängig.
Sie hat einen Vorstand
von 5 Mitgliedern. Es wird satzungs-gemäss eine jährliche
Hauptversammlung abgehalten.
Die Gesellschaft hat durch Herausgabe
von Büchern, Feuil-letons und Artikeln über die
Ideen der beiden Brüder gewirkt.
Sie hat mehrere von John F. Kennedys Reden übersetzt.
Zum 25. Jahrestag der Atombombe über Hiroschima publizierte
sie die Schrift Neue Aussenpolitik Jetzt,
worin die Warnungen der Brüder John F. und Robert F. Kennedy
von der wachsenden Gefahr eines Atomkrieges wiederholt, wurden.
Die Schrift wurde ins Englische und Russische übersetzt
und den Staatsmännern und Politikern im Osten und Westen
zugesandt. Die Visionen dieser Schrift sind vom Aufruf des Präsidenten
John
F. Kennedy am 20.1.1961 inspiriert, eine klar bestimmte
neue Weltordnung zu schaffen: Der Schaffung nicht eines
neuen Gleichgewichts der Kräfte, sondern einer neuen Welt
des Rechtes und des Gesetzes, in der die Starken gerecht und
die Schwachen sicher sind und der Friede für immer erhalten
bleibt.
Regenbogen über dem Sitz der UN in New York. Der
Ausbau dieser Organisation bietet die einzige wirkliche Alternative
zu einem Krieg und Krieg gilt nich mehr als vernünftige
Alternative. John
F. Kennedy in seiner Rede an die UN am 25. September 1961.
Foto: Svend Aage Nielsen 7. Oktober 1981.
Innerhalb unserer Gesellschaft hoffen wir sehr, dass die Visionen
der Brüder John F. und Robert F. Kennedy ganz vorne auf
der Tagesordnung der heutigen Welt gesetzt werden.
In diesem Sinne die Worte John F. Kennedys vom 20. 1. 1961:
Kann die freie Gesellschaft nicht den vielen Armen helfen,
kann sie niemals die weinigen Reichen retten... Lasst uns niemals
aus Furcht verhandeln, aber lasst uns niemals davor fürchten,
zu verhandeln. Lasst uns auf beiden Seiten herausfinden, welche
Probleme uns vereinen, anstatt auf den Problemen herumzureiten,
die uns trennen. Ebenfalls die Worte von Robert
F. Kennedy in seinem Buch Suche nach einer neuen Welt,
1967: Schusswaffen und Bomben können nicht die leeren
Magen füllen oder Kinder ausbilden, und sie können
weder ein Zuhause aufbauen, noch die Kranken heilen. Und doch
ist es mit diesen Zwecken, dass der Mensch Regierungen errichtet
und ihnen gehorcht.
Seit dem 29. Maj 1977 hat die Gesellschaft jährlich John
F. Kennedys Buch Profiles in Courage (Zivilcourage) als
Preis an eine oder mehrere Personen überreicht, die Mut
bewiesen, haben.
Dieser Preis ist den Personen zugeteilt worden:
2011 an Somaly Mam, Kambodscha, für den Mut, ihre schlimmen Erlebnisse als Kind und junges Mädchen in gute Taten umzuwandeln und ein gutes Vorbild für viele andere zu sein.
2010 an Daniel Ellsberg für seinen Mut als Beamter, 7000 Seiten von einem „STRENG GEHEIMEN“ Bericht an die Presse zu geben, mit dem Ziel den Krieg in Vietnam zu beeenden. Dieser Bericht wurde später bekannt als DIE PENTAGON-PAPIERE.
2009 an Ihre Majestätin Königin Noor für ihre mutige Einzats gegen das Extreme und gegen die Drohungen des Atomkrieges.
2008 an das Rehabilitation and Research Centre for Torture Victims für den beharrlichen und mutigen Einsatz gegen die Folter.
2007 an Erzbischof Desmond Mpilo Tutu für seinen mutigen Einsatz für einen friedfertigen Kamp gegen jede Form von Apartheid. Für Vergebung und Versöhnung und für Hoffnung und Träume aller Menschen.
2006 an die Minensucher und deren Einsatz, Streubombenmunition zu verbieten, bei dem Nothilfe der Dänischen Kirche.
2005 an den Ratgeber Theodore C. Sorensen für die Zusammen-arbeit mit Kennedy und für eine neuen Friedensstrategie.
2004 an Senator Edward M. Kennedy für seine Mut die Ideen seiner Brüder zu fördern. Für eine bessere Gesundheits- und Sozialpolitik und gegen eine falsche Aussenpolitik.
2003 an Seine Heiligkeit Der Dalai Lama, der einen mutigen gewaltlosen
Kampf für die Freiheit seines Volkes geführt hat.
Er war eine Inspiration und eine Hilfe für die Menschen
und das Volk und für die Gemeinschaft aller Völker.
2002 an die Kommissarin für Menschenrechte der UNO,
Ex-Präsidentin von Irland Mary Robinson für einen
mutigen Einsatz für die Rechte der Menschen aus aller Welt.
2001 an Chefarzt Carsten Rose, Lund, Schweden für seinen Mut
Patienten verantwortungsvoll zu behandeln und für die Zivilcourage,
die er bei der Anwendung seiner Redepflicht zeigt.
2000 an den Menschenrechtler Sergej Kovaljov, Russland. Mit grossem
persönlichen Aufwand führt er einen mutigen Kampf
für die Rechte des Menschen und für die Prinzipien
des Rechtsstaates, auch für andere Völker.
1999 an den Generalsekretär der UNO Kofi Annan. Er hat Mut gezeigt,
indem er sowohl für den Frieden als auch für die Menschenrechte
gearbeitet hat. Und er hat Notleidenden sein Mitgefühl
gezeigt.
1998 an Ärzte ohne Grenzen die für das Ziel
der Organisation aktiv sind. In einer mutigen Weise haben sie
Grenzen überschritten, indem sie Menschen in Not helfen.
1997 an die Leiterin der Opposition in Burma Aung San Suu Kyi weil
sie als eine mutige Nachfolgerin ihres Vaters ein gutes Vorbild
für Menschen ist. Und weil sie mit Zivilcourage für
Menschenrechte kämpft.
1996 an den Präsidenten Nelson Mandela, weil er sich ein Leben
lang unter grossen persönlichen Opfern für
ein freies und demokratisches Südafrika mit gleichen Rechten
für alle mutig eingesetzt hat.
1995 an die Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, Norwegen
weil sie sich für einen besseren Umweltschutz in der UNO
für Unsere gemeinsame Zukunft eingesetzt hat,
und sie für Versöhnung gekämpft hat.
1994 an dänische Nothilfe-Lastautofahrer im ehemaligen Jugoslavien.
Die Fahrer haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt, indem sie notleidenden
und belagerten Minder-heiten Nahrungsmittel und Medizin gebracht
haben.
1993 wolte die Gesellschaft den Preis an den deutschen Bundespräsidenten
Richard von Weizsäcker verleihen, weil er Menschenrechte
verteidigt und sich gegen Fremdenhass und Antisemitismus ausgesprochen
hat.
1992 an den ehemaligen Ministerpräsidenten Anker Jørgensen,
Dänemark weil er Recht und Menschlichkeit mutig gefordert
hat, und weil er sich dafür eingesetzt hat, dass alle Platz
in der Gemeinschaft bekommen.
1991 an Seine Königliche Hoheit, Charles, Prinz von Wales für
seine mutige Haltung als Fürsprecher für den Umweltschutz
und für die Einberufung einer internatio-nalen Zusammenarbeit
zur allgemeinen Bewirtschaftung unseres Erbes zum Schutz der
ganzen Schöpfung.
1990 an Präsident Václav Havel für seinen Mut über
die Jahre in Charter77-Bewegung, und weil er während seiner
Gefängnisjahre eine etische Haltung gegenüber dem
Leiter seines Landes offen ausgedrückt hat, an der er auch
noch dann festhielt als er selber die Leitung seines Landes
übernahm.
1989 an der Generalsekretär der UNO, Peréz de Cuéllar
für seine mutige Herausforderung der UNO, was dazu geführt
hat dass diese zu einer besseren Organ für Gerechtigkeit
und Frieden zwischen Nationen wurde.
1988 an Karl Otto Meyer für seinen Mut, die fundamentalen Menschenrechte
als Sprecher für die dänische Minder-heit vorzuführen
und festzuhalten und für sein Vermögen, dies
engagiert für das allgemeine Wohl des Staates zu verbinden
1987 an Mikhail Gorbatschow für seine offene Reform- und Friedenspolitik
und für Zusammenarbeit mit Völkern mit verschiedenen
politischen Systemen gegen das ge-meinsame Ziel eine Welt
ohne Waffen und Gewalt.
1986 an König Juan Carlos I für seinen mutigen Einsatz
für Freiheit und Demokratie in Spanien.
1985 an Liv Ullmann für ihren mutigen Einsatz als erste weibliche
Goodwill- Botschafterin der UNICEF.
1984 an Papst Johannes Paul II für seinen Einsatz für Frieden
und Versöhnung und für seine Verurteilung von Tortur
und Unterdrückung der Menschenrechte.
1983 an Andrej Sacharow für sein mutiges Manifest mit Kritik
über Verhältnisse sowohl im Osten als auch im Westen
zu einer weitblickenden Annäherungspolitik.
1982 an den früheren Bundeskanzler Willy Brandt für seine
mutige Aussöhnungspolitik in Europa, hierunter sei-nen
Kniefall in Warschau.
1981 an Ihre Majestätin Königin Margrethe II für
ihre mu-tige und klar ausgedrückte Lebensanschauung.
1980 an Präsident Anwar Sadat für seinen mutige Friedens-einsatz
im Mittelosten mit seiner Reise nach Jerusalem.
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